VVN/BdA Gelsenkirchen

VVN-BdA Gelsenkirchen

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der AntifaschistInnen

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Bild: Fahne des VVN/BdA

Der Name signalisiert das besondere der VVN-BdA: Die Gleichzeitigkeit, Begegnung und Gemeinsamkeit der Generationen. Sie reicht von Frauen und Männern, die den Nazis von Anfang an widerstanden, von überlebenden Häftlingen von Auschwitz, Buchenwald und Ravensbrück, bis hin zur jüngsten Generation, die heute in der VVN-BdA mitarbeitet. Sie stehen gemeinsam für antifaschistische Kontinuität: für Lernen aus der Vergangenheit. Für die Vision einer antifaschistischen Zukunft. Für eine Welt ohne Rassismus, Nazismus, Nationalismus und Militarismus, ohne Ausgrenzung, ohne Faschismus und Krieg. Dafür tun wir etwas: die Vergangenheit vor Ort dem Vergessen entreißen, Neonazis und Rassisten offen entgegentreten. Zivilcourage zeigen, nicht schweigen, sondern einschreiten. Antifaschistische Ziele lautstark formulieren, zum Beispiel das Verbot aller faschistischen Organisationen. Aktive Solidarität mit Migrantinnenen und Migranten üben.

Hier können Sie den Aufruf zum NPD-Verbot unterschreiben

5.405 Menschen haben im Jahr 2009 ihre Argumente für ein NPD-Verbot auf der Kampagnen-Seite nonpd eingestellt. Ein wichtiges Argument ist und bleibt, dass das faschistische Menschenbild bereits dem Artikel 1 des Grundgesetzes widerspricht: "Die Würde des Menschen ist unantastbar."

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antifa online

In der Online-Ausgabe der Zeitschrift »antifa« können Sie alle Artikel der Print-Ausgabe kurz nach deren Erscheinen nachlesen, die »antifa« erscheint alle zwei Monate.

Magazin der VVN-BdA für antifaschistische Politik und Kultur Magazin der VVN-BdA für antifaschistische Politik und Kultur

Von Arisierung bis Zwangsarbeit.
Verbrechen der Wirtschaft an Rhein und Ruhr 1933 bis 1945

Neuerscheinung April 2012:

Ulrich Sander (Hg.)

Von Arisierung bis Zwangsarbeit

Verbrechen der Wirtschaft an Rhein und Ruhr 1933 bis 1945

Zum Beispiel Krupp. Der Konzern habe sich stets um einen humanen Kapitalismus bemüht, berichtete das Fernsehen zum 200jährigen Firmenjubiläum. Ob da auch an die zwölf Jahre nach 1933 gedacht war? Das letzte Tabu sei gebrochen, hatte es mit Blick auf die verdienstvolle Ausstellung »Verbrechen der Wehrmacht« geheißen. Aber »blinde Flecken« blieben trotzdem. So in einem Bereich, der weniger lautstark diskutiert wird, jedoch mindestens ebenso wichtig war für die Funktionsweise der faschistischen Herrschaft in Deutschland wie die Wehrmacht: Die Rolle von Wirtschaftsführern und Unternehmen bei faschistischen Planungen für Krieg und Massenmord, als Akteure und insbesondere als Profiteure.

Das Buch stützt sich auf selbstrecherchiertes Material von Geschichtswerkstätten und VVN-BdA, um an Verbrechen der wirtschaftlichen Eliten an Rhein und Ruhr zu erinnern: Von Abs bis Zangen, von Flick bis Quandt, von IG Farben bis Oetker-Pudding, von Arisierung bis Zwangsarbeit. Und auch Krupp und Kirdorf werden nicht vergessen.

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